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Kompost anlegen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Larissa Köberlein | Lesedauer: 6 Minuten | 06.09.2022

Einer der schönsten Aspekte der Natur ist, dass alles in ihr einen Nutzen hat. Das gilt auch für Ihre Essensreste und Gartenabfälle. Diese können Sie nämlich mithilfe eines Komposthaufens in "schwarzes Gold" verwandeln, das Ihre Pflanzen nährt und Ihren Boden verbessert. Im folgenden Text erfahren Sie nicht nur wie Sie einen Komposthaufen richtig anlegen. Sie finden auch heraus, was genau in den Kompost gehört und wie Sie den Kompost so schnell wie möglich in frische Erde verwandeln können.

Kompost anlegen

Das brauchen Sie für einen Haufen Kompost im Garten

Das Wichtigste für die Anlage Ihres Komposthaufens ist erst einmal eine sonnige Ecke mit offenem Boden in Ihrem Garten. Außerdem brauchen Sie einen geeigneten Kompostbehälter. Hier gibt es verschiedene Modelle aus Holz oder Metall. Sie sollten auf jeden Fall beachten, dass Ihr Kompostbehälter nach unten offen ist. So kommen Bodenlebewesen wie Regenwürmer und Mikroorganismen direkt an Ihren Kompost heran. Außerdem sollte Ihr Kompostbehälter einen stetigen Luft- und Wasseraustausch ermöglichen. Für den Boden empfiehlt es sich etwas Maschendraht bereitzulegen. Für die Pflege Ihres Komposthaufens benötigen Sie eine Schaufel sowie eine ausgewogene Mischung aus stickstoff- und kohlenstoffreichen Abfällen.

In 5 Schritten Kompost anlegen im Garten

1. Kompostbehälter aufstellen

Stellen Sie Ihren Kompostbehälter direkt auf den Boden. So kommen Würmer und andere Mikroorganismen direkt an diesen heran und beschleunigen den Kompostierungsprozess. Legen Sie den Boden mit Maschendraht aus, um Nagetiere und anderes Ungeziefer fernzuhalten.

2. Kompost-Schichten anlegen

Im zweiten Schritt fügen Sie Ihre Essensreste und Gartenabfälle hinzu. Dabei gibt es eine klare Regel: Das Verhältnis von Stickstoff zu Kohlenstoff sollte in Ihrem Komposthaufen idealerweise 50/50 betragen. Küchenabfälle, Grasschnitt, Laub und anderes Grünzeug zählen zu den stickstoffreichen Materialien. Dagegen gehören Papier, Stroh, Sägemehl, kleine Äste und Zweige zu kohlenstoffreichem Material.

3. Feuchtigkeit hinzufügen

Wasser ist die letzte wichtige Zutat für einen fruchtbaren Komposthaufen. Ohne Feuchtigkeit braucht er nämlich viele Monate, um sich zu zersetzen. Der Kompost soll feucht, aber nicht tropfnass sein. Wenn die Niederschläge bei Ihnen nicht ausreichen, können Sie einmal pro Woche einen Eimer Wasser über ihn schütten, um ihn in Bewegung zu halten.

4. Komposthaufen wenden

Etwa einmal in der Woche müssen Sie Ihr Kompostmaterial umschichten, damit Luft an Ihren angelegten Kompost kommt. Das ist keine große Sache: Schaufeln Sie einfach den äußeren Teil des Haufens nach innen. Bewegen Sie sich auf diese Weise um den Komposthaufen herum, bis frischer Kompost zum Vorschein kommt. So haben die nützlichen Mikroorganismen die Möglichkeit, sich mit allen Bestandteilen des Haufens zu beschäftigen.

5. Wärmebildung und Kältephase

In einem frischen Komposthaufen können die Temperaturen über 70 Grad Celsius ansteigen. Nach dieser aktiven Phase sinkt die Temperatur wieder und Mikroorganismen wandern ein. Diese zersetzen die übrigen Materialien und es entsteht Humus. Wenn die Mischung braun und bröckelig wird sowie leicht süßlich riecht, ist der Prozess abgeschlossen. Dies passiert je nach Zusammensetzung und Jahreszeit nach drei bis sechs Monaten.

Kompost richtig anlegen: Diese Abfälle gehören in Ihren Komposthaufen

Das richtige Verhältnis von Stickstoff zu Kohlenstoff in Ihrem Kompost ist extrem wichtig für eine gute Zersetzung. Außerdem gibt es einige Abfälle, die Sie lieber nicht auf Ihren Komposthaufen werfen sollten. Hier eine kleine Übersicht, welche Abfälle stickstoffreich, kohlenstoffreich oder ungeeignet sind.

Stickstoffreiche Abfälle

  • Grasschnitt

  • Blumen

  • Obst- und Gemüsereste

  • Kaffeereste

  • Teereste

Kohlenstoffreiche Abfälle

  • Papier

  • Baumschnitt

  • Strauchschnitt

  • Stroh

  • Sägemehl

  • Laub

Ungeeignete Abfälle

  • Asche

  • Katzenstreu

  • Farbdrucke

  • Teigwaren

  • Fleisch, Fisch, Käse, Knochen

  • Glas, Metall, Kunststoff

Für den Erfolg Ihres Komposts kommt es jedoch nicht nur auf die Inhaltsstoffe an, sondern auch darauf, wie Sie die Schichten anlegen. Werfen Sie deshalb nicht alles wahllos auf Ihren gerade angelegten Komposthaufen, sondern achten Sie immer auf eine gesunde Mischung aus vielen verschiedenen Komponenten. Halten Sie sich an die Faustregel, dass keine Schicht aus nur einem Material höher als 10 Zentimeter sein sollte. Dann steht einer raschen und effektiven Kompostierung nichts mehr im Wege.

Laubkompost

Laubkompost anlegen

Im Herbst ist ein Laubkomposthaufen sehr sinnvoll, um heruntergefallenes Laub zu verarbeiten. Dafür müssen Sie zunächst die besten Sorten für die Kompostierung auswählen. Laub von Ahorn, Birke, Esche, Kirsche, Pappel und Obstbäumen eignet sich für den Laubkompost am besten. Schreddern Sie die Blätter, bevor Sie diese auf den Kompost schichten, dies sorgt für eine schnellere Zersetzung. Da Blätter zu den kohlenstoffreichen Abfällen zählen, mischen Sie immer wieder Schichten von stickstoffreichem Material bei. Wenn das Verhältnis stimmt, haben Sie im Frühjahr frischen Dünger für Ihren Garten.

Warum stinkt mein Komposthaufen?

Kompost, der zu wenig belüftet ist, riecht wie faule Eier. Wenden Sie den Komposthaufen, damit Luft hinein gelangt und der schlechte Geruch verschwindet. Ein anderer Grund für einen unangenehmen Geruch könnte zu viel Feuchtigkeit sein. Ein zu nasser Komposthaufen wird nicht ausreichend belüftet, und der Effekt ist der gleiche wie bei einem verdichteten Komposthaufen. Ein zu nasser Kompost riecht faulig und sieht schleimig aus. Um diese Ursache zu beheben, wenden Sie den Kompost. Fügen Sie außerdem einige trockene kohlenstoffreiche Materialien hinzu, um einen Teil der Feuchtigkeit zu absorbieren.

Der letzte Schritt: Wie aus Kompost frische Erde wird

Sobald Sie genug Material zusammengemischt haben, legen Sie eine Pause ein. So kann das vorhandene Material kompostieren und Sie haben schon bald frische Erde für Ihren Garten.

Nach ein paar Monaten ist der frische Hummus fertig. Dann kann es sein, dass noch etwas Material übrig ist, das sich nicht vollständig zersetzt hat. Beispielsweise Eierschalen können etwas länger brauchen, bis sie komplett zersetzt sind. Doch das ist kein Problem. Sieben Sie einfach die noch nicht verrotteten Stücke heraus und werfen Sie diese auf den neuen Komposthaufen. Der fertige Kompost hat einen erdigen Geruch. Sie können die Abfälle, die Sie ihm zugefügt haben, nicht mehr erkennen. Jetzt ist er bereit für Ihren Garten.

Kompost anlegen ist nicht schwer

Mit der richtigen Anleitung ist es ein Kinderspiel einen Komposthaufen im Garten anzulegen. Sie müssen nur die wichtigsten Schritte beachten und haben so im Nu Dünger und Blumenerde in einem. Ihr Garten wird sich über die vielen Nährstoffe im Hummus sehr freuen und so wunderbar gedeihen. Dadurch verbessert sich nicht nur die Bodenqualität. Die frische Erde unterdrückt auch das Wachstum von Unkraut. Es ist ein wahres Wunder, wie aus ein paar biologischen Abfällen und ein wenig Geduld ein umweltfreundlicher und hochwertiger Dünger entsteht.

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